Chronik Kitzstoabühne Kaprun

Die 1. Aufführung der Kitzstoabühne (von links: Leo Zant, Anton Neumair, Gerda Laubreuter, Aloisia Simonitsch, Hugo Hirschbichler, Rosmarie Wölfer, Leo Schneider, Willi Vorderegger, Anni Grabner, Willi Heugenhauser, (nicht im Bild: Soffleur: Walter Krotz)

Die Idee, eine Theatergruppe in Kaprun zu gründen, entstand an einem schönen Sonntagnachmittag im Mai in einem Gastgarten in Kaprun.

Die Initiatoren Leonhard Schneider † und Florian (Willi) Heugenhauser † stellten in kürzester Zeit eine bereitwillige Spielergruppe zusammen.

Bereits am 7. Juni 1976 gründete dieses Team die Kitzstoabühne.

Das von Anni Grabner vorgeschossene Startkapital in der Höhe von S 10.000,-- ermöglichte Proben und Bühnenbild für unser erstes Stück „Hurra Zwillinge“, welches am 20. Oktober 1976 uraufgeführt wurde.

Schon die Premiere zeigte einen unerwarteten Ansturm. Da uns die Kapruner in unserem Vorhaben so bestärkt hatten, hielten wir an der Idee, jährlich ein Stück aufzuführen, fest.


Die Kitzstoabühne spielte seit der Gründung meistens auf der Bühne des JUFA (früher Jugendherberge), hatte jedoch auch „Gastspiele“ u.a. auf der Burg Kaprun oder am Kapruner Kirchbichl.

Es gab auch Jahre, an denen wir kein Stück aufführten. Die Gründe dafür waren die Verschiedensten, wie etwa Krankheit von Mitgliedern oder weil wegen Umbauarbeiten keine Bühne zur Verfügung stand.

Aber auch die Gemeinschaft kommt bei unserem Verein nicht zu kurz. So treffen wir uns während der spiel- und probenfreien Zeit einmal monatlich zum Theaterstammtisch, vorwiegend im Gasthof zur Mühle, feiern runde Geburtstage unserer Mitglieder oder machen schöne Ausflüge und Reisen.


Die Mitglieder der Kitzstoabühne haben aber auch ein Herz für alljene, die nicht auf die Sonnenseite des Lebens gefallen sind. So wird jedes Jahr an Diakon Mag. Toni Fersterer ein ansehnlicher Betrag für bedürftige Kapruner übergeben. Auch für die Kirchenrenovierung wurde gespendet.

Ein besonderer Dank geht natürlich an unsere Sponsoren, ohne die ein Spielen nicht möglich wäre.

Barbara Rainer, Obfrau

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